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Profis & Kids
Soziales Engagement & Prävention im Fussball
Wir unterstützen, begleiten und koordinieren ehrenamtlich folgende Projekte:
In der Schweiz:
• FC Thun Berner Oberland macht Schule
"FC Thun Berner Oberland macht Schule" heisst das neue Konzept, mit dem der FC Thun seit 2008 das Ziel einer ganzheitlichen Ausbildung der Nachwuchsspieler verfolgt. Die Förderung der Persönlichkeit und deren Entwicklung steht im Mittelpunkt. Der perfekte Umgang mit dem runden Leder reicht heute nicht mehr aus, um sich den Traum einer Profikarriere zu erfüllen.
Themen der Sport-, Sucht-, und Gewaltprävention sowie der Einsatz in sozialen Projekten sind wichtige Ausbildungsinhalte. Ebenso dazu gehören Themen der Umweltpflege und der Teambildung sowie die Vorbereitung auf die Herausforderungen des Profispielers ausserhalb des Spielfeldes.
Wir als Koordinationsstelle engagieren hierfür Fachleute und Fachstellen für interne/externe Schulungen.
Sie kommen aus Projekten und Organisationen wie
- «coolandclean» (swiss olympic), landesweite Kampagne für fairen und sauberen Sport
- MIRA (Kinder-u.Jugendschutz)
- «Die 11» (FIFA,SFV,Suvaliv); Präventives Trainingsprogramm
- «Chili» (SRK,SBB, Stadt Thun), Kommunikation- Umgang mit Gewalt & Konflikten
- Road Cross (Alkohol und Drogen im Strassenverkehr)
- Umwelt (Abwarte Stadion Lachen – Stadiongenossenschaft Lachen)
- Regelkunde (Schiedsrichter des FC Thun)
- BIZ Thun (Berufswahlunterstützung)
- Erlebnsnispädagogen
- Verein Profis & Kids, Thun
- und weitere
WICHTIG: Bei der Zusammenarbeit mit den Referenten und Fachstellen ist oberste Priorität, dass die Stoffvermittlung immer einen Bezug zur Ausbildung als Fussballer beinhaltet.
Der zeitliche Mehraufwand für Schulungsmassnahmen innerhalb des Ausbildungskonzepts "FC Thun macht Schule" für den einzelnen Nachwuchsspieler/Trainer beträgt ca. 20 bis 25 Stunden pro Saison.
Die Leitung/Koordination des Projektes liegt bei Wolfgang Unger. Er plant mit den Trainern/Trainerinnen die internen Schulungen und externe Einsätze in sozialen Projekten oder bei Fairplay-Anlässen.
Weitere Informationen, Berichte und Termine zu Fairplay-Anlässen und einzelnen Schulungen erhalten Sie bei wolfgang.unger(at)fcthun.ch / Natel 079 762 4188.
Darüber hinaus koordinieren wir den Einsatz von Nachwuchsspielern in sozialen Projekten. Am Bahnhof Thun sorgen seit Dezember 2008 Spieler der U21 FC Thun in regelmässigen Einsätzen für Unterstützung, Sauberkeit und Sicherheit.
• Bahnhof-Patenschaft Thun
Neben den allgemeinen repressiven Massnahmen strebte die Stadt Thun für ihren Bahnhof auch etwas im Bereich der Prävention an. So wurde beschlossen, Thun als Pilot für das Projekt Bahnhof-Patenschaft einzusetzen. Die Stadt Thun übergab uns die Trägerschaft. Wir kümmerten uns um die Rekrutierung und Betreuung der Patinnen und Paten. Besonders zu erwähnen ist, dass wir für die Rekrutierung neuer Bahnhof-Paten die Nachwuchsabteilung des FC Thun gewonnen hatten. Für dieses Projekt erhielt die Bahnhof-Patenschaft Thun von den SBB am 23.04.09 den ersten Preis des Prix Railfair 2008 (Bericht). Leider haben die SBB als Dachorganisation der Bahnhof-Patenschaften die Qualitätsanforderungen in 2011 auf ein Mass erhöht, zu dessen zukünftiger Erfüllung wir, der Verein Profis & Kids, uns ausserstande gesehen haben. Daher mussten wir das Mandat zur Betreuung dieses Projekts auf Ende 2011 niederlegen.
In Deutschland:
• KSC macht Schule - Kooperation KSC - Erich Kästner-Schule Karlsruhe
Ein Projekt, das aus der langjährigen Zusammenarbeit mit dem FC Thun erwachsen ist. Der KSC und der FC Thun unterstützen sich hier gegenseitig.
Am Montag, den 13.9.2010 fand die Auftaktveranstaltung in den Räumlichkeiten der Erich Kästner - Schule in Karlsruhe statt. Die EKS ist eine Sonderschule für Kinder mit Sprachbehinderung und Hörschädigung.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, dass sämtliche 200 Spieler und Trainer der Talentteams des KSC von der U10 bis U23 gemeinsam in Tandems dieses Projekt ehrenamtlich begleiten und betreuen. Die Umsetzung erfolgt in zwei wöchentlichen Trainings in der EKS Karlsruhe. Im Mittelpunkt steht der direkte Kontakt mit Kindern, die ihrem Lieblingssportfach "Fussball" mit Faszination hinter her schiessen. Auch der Rollentausch vom Spieler zum "Lernhelfer" oder "Trainer" ist für die Spieler der KSC-Talentteams ein neues Erlebnis und eine neue Herausforderung.
Der perfekte Umgang mit dem Ball reicht heute nicht mehr aus, um den Traum "Fussballprofi" zu realisieren. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ausbildungskonzeptes wurde in unter der Leitung des Nachwuchschefs Ede Becker das Projekt "KSC macht Schule" ins Leben gerufen, wo Selbstverantwortung und die damit verbundene Förderung der Persönlichkeit jedes einzelnen Nachwuchsspielers im Mittelpunkt stehen. Sie lernen dabei, wie wichtig es ist, sich am sozialen und gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Der Badische Schulfussballbeauftragte Michael Piekny hat massgeblich daran mitgewirkt, dass diese Kooperation zustande kam. EKS-Schulleiter Langel und sein Team waren sofort mit am Ball.
Die Nachwuchsprofis der U23 haben für dieses Projekt die Patenschaft übernommen und sind seither regelmässig im Einsatz.
Punktuell und regelmässig unterstützt "KSC macht Schule" zwei weitere, bereits laufende Projekte in folgenden Schulen:
- Franz-Josef Mone Bad Schönborn - Förderschule für Kinder mit Lernbehinderung (einmal wöchentlich, siehe unten)
- Realschule Karlsbad - 5. Klasse (einmal im Monat)
Wir haben die Koordination von "KSC macht Schule" ehrenamtlich übernommen.
Für die Kooperation mit der Erich-Kästner Schule Karlsruhe für sprachbehinderte und hörgeschädigte Kinder, der Franz-Josef-Mone-Förderschule für Kinder mit Lernbehinderung in Bad Schönborn und der 5. Klasse der Realschule Karlsbad wurde die Nachwuchsabteilung des KSC im Februar 2011 ausgezeichnet:
• Kooperation TuS Mingolsheim - Förderschule Franz-Josef-Mone - JVA Kislau
Seit Oktober 2005 kooperiert die Jugendabteilung des TuS Mingolsheim mit der JVA Kislau. Die Kooperation bietet Strafgefangenen die Möglichkeit, sich durch ehrenamtliche Tätigkeit wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Beim vorliegenden Modell werden Strafgefangene als Trainer im Jugendbereich eingesetzt. Drei der eingesetzten Trainer sind auch nach ihrer Entlassung aus der JVA noch im Verein engagiert.
Der TuS Mingolsheim setzt in der Jugendarbeit verstärkt auf die soziale und integrative Kraft des Sports. Dabei spielen Massnahmen zur Sucht- und Gewaltprävention ebenso eine Rolle wie die Kooperation mit der Förderschule, die bei der Veranstaltung von Fussballturnieren für Körper- und geistig Behinderte unterstützt wird.
Für die Kooperation mit der JVA Kislau und der Franz-Josef-Mone-Schule wurde die Jugendabteilung des TuS Mingolsheim in 2007 zweifach ausgezeichnet:
- Mit dem Bürgerpreis 2007 in der Kategorie "Alltagshelden" von der Initiative "für mich, für uns, für alle" ,einer Gemeinschaftsaktion der Sparkasse Kraichgau mit den Bundestagsabgeordneten und den Kommunen in ihrem Geschäftsgebiet.
- Mit der Nominierung zum Ehrenamtswettbewerb "Echt gut! - Ehrenamt in Baden-Württemberg" in der Kategorie Sport und Kultur.
Darüber hinaus bieten wir allen Fussballclubs im Berner Oberland Kurzschulungen vor Ort zu verschiedenen Themen im Bereich Prävention an.
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